Der deutschsprachige Olmützer Dichter jüdischer Abstammung Vlastimil Artur Polák (1914 Mährisch Aussee – 1990 Olmütz) hätte im April seinen hundertsten Geburtstag gefeiert. Auf Persönlichkeit und Werk des interessanten Autors macht auch Český rozhlas 3 Vltava aufmerksam, und zwar am Sonntag, den 6. April 2014 um 20:00 in der Sendung Schůzky s literaturou.
Neue Publikation
Im Februar 2014 ist der Sammelband Beiträge zur deutschmährischen Literatur und Kultur der Zwischenkriegszeit erschienen, herausgegeben von Dr. Sabine Voda-Eschgfäller und Dr. Milan Horňáček. Die Publikation bringt mehrere wissenschaftliche Studien zum Thema der regionalen Literatur aus Mähren und ist als Nr. 25 der Reihe Beiträge zur deutschmährischen Literatur erschienen.
Einladung zur Ausstellung über die Hultschiner Region
Das Muzeum Hlučínska eröffnete im Januar 2014 die Ausstellung Wer sind die Hultschiner, die dem Besucher eine zusammenfassende Übersicht über die komplizierte Entwicklung dieser Region bietet. Die Ausstellung ist bis zum 31. 12. 2018 zu sehen. Nähere Informationen finden Sie hier.
Die deutschmährische Nummer der Zeitschrift Germanoslavica erschienen
Im Februar 2014 ist die Nummer der Zeitschrift Germanoslavica. Zeitschrift für germano-slawische Studien (24. Jg., 2013/2) erschienen. Diese Nummer konzentriert sich auf das Thema der deutschmährischen Literatur und Kultur und die Beiträge lieferten die Mitglieder der Olmützer Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur.
Näheres finden Sie hier.
Lesen Sie das Gespräch mit Prof. Ingeborg Fiala-Fürst
Deutsches Portal Bestreaders, das darum bemüht ist, unbekannte und vergessene Literatur neu zu entdecken, führte ein Gespräch mit Prof. Ingeborg Fiala-Fürst aus dem Lehrstuhl für Germanistik der Philosophischen Fakultät der Palacky-Universität in Olmütz und einem der Gründer der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur. Es wird die Regional- und insbesondere die deutschmährische Literatur besprochen, Ansätze in der Literaturwissenschaft, die sich entweder an der Sprache oder dem Territorium orientieren usw. Das Gespräch ist hier komplett nachzulesen.
Ausstellung über Olmütz in München
Näheres unter: http://www.sudetendeutsche-heimatpflege.de
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Besuchen Sie das Geburtshaus von Charles Sealsfield in Poppitz bei Znaim
Das Werk von Selasfield erfreut sich der Leserbeliebtheit bis heute, es wurde und wird übersetzt. In Deutschland und Österreich gibt es zwei Sealsfields-Gesellschaften, es wurden mehrere Konferenzen über Sealsfields Leben und Schaffen veranstaltet. 2011 entstand der Bürgerverein Charles Sealsfields Poppitz, der sich aktiv an der Renovierung des Geburtshauses beteiligte. Das Haus wurde 2013 dank der finanziellen Unterstützung von Herrn Eduard Harant aus Wien renoviert. In seinem Areal findet der Besucher das Charles Sealsfield-Museum, die Bibliothek und eine ständige Ausstellung über das Thaya-Gebiet. Nähere Informationen finden Sie auf der folgenden Homepage: http://www.sealsfield.cz/index.php?page=dum.
Traueranzeige
Zusammenarbeit mit dem radioYpsilon
Mehr Informationen finden Sie hier.
Die Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur arbeitet mit dem Tschechischen Rundfunk zusammen
Alle Teile des Zyklus Toulky krajem sind auf der Homepage der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur anzuhören.
Mitglieder der Arbeitsstelle forschen in Marbach
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach ist das größte deutsche Literaturarchiv Deutschlands und wird durch die Deutsche Schillergesellschaft verwaltet. Die Stadt Marbach in Baden-Württemberg ist der Geburtsort von Friedrich Schiller, das Dichterische ist hier also an jeder Ecke spürbar. Dem Park auf der Schillerhöhe dominiert neben der Statue Friedrich Schillers das Gebäude des Schiller-Nationalmuseums. Schillerhöhe ist Sitz des Archivs, das dort mit vier Gebäuden vertreten ist. Neben dem Hauptgebäude des Archivs befindet sich hier auch das Literaturmuseum der Moderne und das Collegienhaus.
Gerade das Collegienhaus ist etwas Außergewöhnliches. Das aus der architektonischen und designerischen Sicht interessantes Gebäude dient nämlich als Gästehaus mit Appartements für Forscher, Literaturwissenschaftler und auch für Stipendiaten. Die Sammlungen des Archivs sind umfangreich und bieten viel Wertvolles an. Es lohnt sich wirklich mehrere Tage in Marbach zu bleiben.
Das Archiv verfügt über 1400 Vor- und Nachlässe und als solches ist es eine wunderbare Quelle für die Forscher der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur, besonders für die momentan verlaufende Erforschung des literarischen Nachlasses von Franz Spundas, des in Olmütz gebürtigen Schriftstellers (geb. am 31. 12. 1889).
Franz Spunda ist am 1. 7. 1963 verstorben. Seine Schwester Johanna, die in Stuttgart lebte, hat den Nachlass seines Bruders 1964 dem Literaturarchiv im nahen Marbach überlassen. Der umfangreichste Teil befindet sich in der Handschriftenabteilung, hier finden sich zehn Kartons von veröffentlichten sowie unveröffentlichten Manuskripten, ferner Spundas private und berufliche Korrespondenz, seine Notizbücher und persönliche Dokumente (etwa Schulzeugnisse, sein Reisepass, verschiedene Urkunden oder Todesschein). Der Spunda-Nachlass ist thematisch und nach Gattungen sortiert. Besonders wertvoll ist der vierzehn Seiten lange Entwurf zum phantastischen Roman Das verlorene Paradies aus dem Jahr 1915. Spunda hat sein erstes selbstständiges Werk erst 1919 veröffentlicht, seinen ersten Roman Devachan erst 1921. Das umfassendste Werk in der Sammlung ist die mehrhundertseitige Schrift über Platon, die erst unlängst im Pleroma-Verlag erscheinen ist. Nicht weniger bemerkenswert sind Spundas Essays, deren Großteil nie gedruckt wurde.
Treffen in Bad Kissingen
Wir lieferten Beiträge zu folgenden Themen:
Ingeborg Fiala-Fürst: Heutiger Stand der Forschung um die deutschmährische Literatur.
Jörg Krappmann: Prolegomena zu einer jeder künftigen böhmisch-mährischen Literaturbetrachtung, die als Wissenschaft wird auftreten können.
Karsten Rinas: Sprachkritik aus dem böhmisch-deutschen Raum
Marie Krappmann: Welches „Slawisch“ sprechen die slawischen Figuren in den Werken deutscher Autoren böhmischer und mährischer Provenienz?
Jan Budňák (heute Masaryk-Universität Brünn): Alteritätsmodelle in Brünner Romanen vor und nach 1918
Alžběta Peštová: „Wir haben in Österreich keinen Naturalismus“ Philipp Langmann – ein Phänomen, das es nicht geben darf.
Martina Bartečková: Franz Spina
Milan Horňáček: Der Erste Weltkrieg als „Wandlung des Deutschösterreichers zum Reichsdeutschen“.Zur Transformation des Narrativs der Ideen von 1914 im Kontext der deutschmährischen Literatur
Katja Kernjak: Über den Briefwechsel Friedrich Torberg – Hugo Haas
Angereichert um die Vorträge der Kollegen aus Prag, Brünn, München, Münster, Weimar, Dresden, Köln) wird der Sammelband dieser Tagung als erster Band der e-Buch-Reihe des Österreich-Zentrums im Frühling 2014 erscheinen.
[:cs]Pozvánka k poslechu rádia – Peter Härtling: Božena
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Stifter-Jahrbuch 2013
Die neue Nummer des Stifter-Jahrbuchs ist erschienen. Es finden sich her auch Beiträge von Mitgliedern der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur. Näheres unter: http://www.stifterverein.de/home.html.

