Am 8. Juli 2013 besuchte Prof. Rudolfa Grulich, ein bekannter deutscher Historiker, die Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur. Prof. Grulich wurde 1944 in der Nähe von Mährisch Trübau (heute Moravská Třebová) geboren. Er konzentriert sich in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit auf die Religionsgeschichte und den Mitteleuropa-Raum. Er wirkte u.a. an der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung in München und an den theologischen Fakultäten in Bochum und Regensburg. Mit Olmütz verknüpfen Herrn Prof. Grulich neben dem beruflichen Interesse auch private freundschaftliche Beziehungen. Prof Grulich kommt als eingeweihter Historiker mit Gruppen interessierter Laien nach Böhmen und Mähren und beteiligt sich somit an der notwendigen popularisierenden Kulturarbeit wie sie die Arbeitsstelle auch versteht. Prof. Grulich übergibt regelmäßig dem Archiv der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur Geschenke, wofür wir ihm herzlich danken.
Konferenz über die deutsch geschriebene Literatur aus Böhmen, Mähren und Schlesien
[:cs]Pozvánka k poslechu radia
[:cs]Katedra germanistiky FF UP a Centrum pro výzkum německé moravské literatury na Veletrhu vědy FF UP
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[:cs]Centrum pro výzkum německé moravské literatury na Veletrhu vědy a výzkumu UP
[:cs]Nová publikace Centra pro výzkum německé moravské literatury
Mitarbeiter der Arbeitsstelle erhielt für seine Dissertation den Wendelin Schmidt-Dengler-Förderpreis
Der Preis in der Höhe von 1.500 € wird seit 2006 jedes Jahr für eine hervorragende germanistische Dissertation verliehen, die an einer Universität außerhalb Österreichs approbiert wurde bzw. wird und die sich einer österreichspezifischen Fragestellung widmet. Die Preisverleihung, die seit 2009 den Namen des bekannten österreichischen Germanisten trägt, wird durch die Stadt Wien gefördert. Czmero erhielt den Preis für seine monographisch angelegte Studie über den böhmischen Dichter Franz Janowitz (1892–1917), der herkömmlich zu der Prager deutschen Literatur gezählt wird.
Die Entdeckung eines unbekannten Textes des schlesischen deutsch schreibenden Autors
(Julius Bittmann: Szenen aus dem schlesischen Volksleben. Erzählungen des Schriftstellers Ernst Wolfgang Freißlers wurden wiederentdeckt. In: Schlesischer Kulturspiegel 48 (2013), S. 13).
[:cs]Rozhlasový rozhovor s Prof. Ingeborg Fialovou
Einladung zur Eduard-Goldstücker-Konferenz
Die Brücken 2012 erschienen
Das germanistische Jahrbuch Brücken für das Jahr 2012 ist erschienen (Brücken. Germanistisches Jahrbuch Tschechien – Slowakei. Neue Folge 21/1-2 (2012). Prag: Lidové noviny). Die thematisch auf die Prager deutsche Literatur konzentrierte Doppelnummer beinhaltet auch Beiträge von mehreren Mitgliedern der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur.
Sprache und Identität: Deutsch in Tschechien heute
Vortrag Neue Forschungsansätze zur regionalen Literatur
Am 29.5 um 16.00 hält in der Nova ucebna Dr. Kristina Lahl einen Vortag zum Thema „Neue Forschungsansätze zur regionalen Literatur: Zur Strukturierung eines wissenschaftlichen Themas“. Der Vortrag mit anschließender Diskussion sollte v. a. praktisch ausgerichtet sein (Fragestellung, Strukturierung, Reflexion des Forschugnsstands … beim Erstellen einer Abschlussarbeit). Eingeladen sind selbstverständlich nicht nur alle Doktoranden, sondern auch alle Mitglieder des Lehrstuhls.
Ausstellung Leben und Kultur in der Wischauer Sprachinsel
Der literarische Nachlass von Vlastimil Artur Polák
Der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur ist es gelungen, mit Verlaub von Frau Olga Poláková eine elektronische Kopie des kompletten Nachlasses von dem Olmützer deutsch schreibenden jüdischen Dichter Vlastimil Artur Polák zu erstellen. Die Arbeitsstelle vermittelte ferner die Übergabe des Nachlasses an das Státní okresní archiv in Olmütz. Wir bedanken uns hiermit bei Frau Olga Poláková und bei dem Direktor des Státní okresní archiv in Olmütz, Herrn Bohdan Kaňák, Ph.D.
