Die Konferenz „Deutsche Literatur Schlesiens“ in Bad Kissingen

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Am 26.–30. Oktober 2014 fand in der in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ Bad Kissingen ein wissenschaftliches Treffen zum Thema der deutschsprachigen Literatur aus Schlesien statt. An der Konferenz nahmen auch die Mitglieder der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur teil. Der ausführende Leiter der Arbeitsstelle hielt ein Referat über die Persönlichkeit E. W. Freißler.

Programm

Internationale Konferenz Searching for culture

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Vom 16.–18. Oktober 2014 findet an der Palacky-Universität in Olmütz eine internationale kulturologische Konferenz Searching for culture statt, die ein Teil des Inkultus-Projekts ist. Es nehmen an der Konferenz auch Mitglieder der Arbeitsstelle teil.

Näheres Info hier.

Einladung zum Vortrag über Josef Mühlberger

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Wir laden herzlich zu einem Vortrag über den deutsch-böhmischen Autor Josef Mühlberger ein, der im Österreichischen Kulturforum Prag, am 7. Oktober 2014 um 18 Uhr, stattfindet (Praha 1, Jungmannovo náměstí 18). Der Vortrag Josef Mühlberger: Die homoerotische Camouflage im Werk des deutschböhmischen Autors wird den Dichter im bisher nicht völlig bekannten Kontext vorstellen.

Näheres unter:

http://www.oekfprag.at/wissenschaft/lukas-motycka-josef-muhlberger-2014-10-07/

Internationale Tagung zu Charles Sealsfield in Poppitz bei Znaim

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Am 26.–27. September 2014 fand im Geburtshaus von Charles Selafield in Poppitz bei Znaim die internationale wissenschaftliche Konferenz Charles Sealsfields Nordamerika im 21. Jahrhundert. Neue Fragen, neue Antworten.  Veranstaltet wurde sie von der Internationalen Charles-Sealsfield-Gesellschaft, dem Institut für Germanistik der Universität Wien und dem Österreichischen Kulturforum Prag. An der Tagung nahm auch der ausführende Leiter der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur, dr. Lukáš Motyčka, teil. Zugleich wurde die Zusammenarbeit mit der Internationalen Charles-Sealsfield-Gesellschaft vertieft.

Programm

Neuerscheinung: Übersetzung des Romans Goneril von dem aus Mährisch Schönberg gebürtigen R. K. Scholz

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Roman Karl Scholz ist im Jahre 1912 im nordmährischen Schön­berg zur Welt gekommen. Nach der Matura, 1930, zog er als Novize ins Augustinerstift in Klosterneuburg bei Wien, studierte an der hiesigen Priesterhochschule, ist zum Chorherren, Priester und Professor der Theologie an der Hauslehran­stalt des Stiftes geworden. Anfäng­lich sympathisierte er mit den Ideen des Nationalsozialismus, nach dem „Anschluss“ Österreichs ist er als österreichischer Patriot und Katho­lik zum entschlossenen Gegner Hitlers geworden und organisierte den Widerstandskampf gegen die Nazis. Seine Widerstandsgruppe wurde jedoch bald verraten und von der Gestapo vernichtet. Scholz wurde im Juli 1940 eingekerkert und nach vierjähriger Haft, im Mai 1944, hingerichtet. Im Gefängnis schrieb er viele Gedichte und den Roman Goneril, der nun zum ersten Mal in tschechischer Übersetzung von Lucy Topol’ská und mit dem Vorwort von Jörg Krappmann erscheint.

Mitglieder der Arbeitsstelle im Forschungspraktikum im Brenner-Archiv

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Die Studentinnen Věra Tichá und Vendula Kovářová, Mitglieder der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur, absolvierten vom 16. Juni bis 14. August 2014 ein Forschungspraktikum im Brenner-Archiv, einem bedeutenden Literaturarchiv in Österreich, das ein Teil der Universität Innsbruck ist. Den Bericht über den Aufenthalt können sie hier nachlesen.

 

Franz Schuberts Eltern

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Haben Sie gewusst, dass … ?

… die Eltern des berühmten Komponisten Franz Schubert (1797–1828) aus Nordmähren bzw. aus Schlesien kommen?

Franz Schubert selbst wurde bereits in Wien geboren. Seine Mutter Elisabeth Vietz kam 1756 im schlesischen Ort Zuckmantel (heute Zlaté Hory) zur Welt und ging als junge Frau nach Wien, um dort als Köchin zu arbeiten. Schuberts Vorfahren väterlicherseits entstammen der Gegend unter dem Glatzer Schneegebirge, der Vater wurde in Neudorf (dnes Vysoká) geboren, er war das siebte von dreizehn Kindern. In Brünn absolvierte er das Gymnasium und dann ging er nach Wien, wo er als Lehrer arbeitete.

Vlastimil Artur Polák

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Haben Sie gewusst, dass … ?

… im April 2014 der deutsch schreibende jüdische Dichter aus Olmütz, Vlastimil Artur Polák, das hundertjährige Jubiläum begehen würde?

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Maidelberg

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Haben Sie gewusst, dass … ???

… Sie sich historisch in Mähren und nicht in Schlesien befinden, wenn sie das kleine Dorf Dívčí Hrad (früher Maidelberg) besuchen?

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Einladung zu Max Brod-Konferenz in Prag

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Vom 26.–29. Mai 2014 veranstalten das Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (Potsdam), das Institut für germanische Studien der Karls-Universität Prag und Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena die internationale Konferenz zu der Persönlichkeit des Prager Künstlers Max Brod. Bei der Konferenz halten ihre Beiträge auch die Mitglieder der Olmützer Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur.

Näheres und Programm

Die Rundfunkkomposition über die Stadt Sternberg in Mähren erhielt den zweiten Platz im Prix Non Pereant-Wettbewerb des tschechischen Syndikat der Journalisten

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Die ganzabendliche Rundfunkkomposition über die deutsche Vergangenheit und tschechische Gegenwart des nordmährischen Städtchens Sternberg Die Sterne über Sternberg erhielt den 2. Preis im Wettbewerb Prix Non Pereant, das vom Pro Bohemia a.s. und dem Syndikat der tschechischen Journalisten (Syndikát novinářů České republiky) veranstaltet wird. Die Sendung haben zusammen mit dem Regisseur Michal Bureš die Mitglieder der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur, Oldřich Břenek a Lukáš Motyčka, vorbereitet.

Näheres hier

Die Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur wurde zum Österreich Zentrum erklärt

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2013 wurde im Lehrstuhl für Germanistik als Teil der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur das Österreich Zentrum gegründet. Nach den Universitäten in Minnesota und New Orleans in den USA, der Universität in Alberta in Kanada, der Hebrew University in Jerusalem, den Universitäten in Leiden und Budapest (Andrassy) in Europa ist es nun die Olmützer Arbeitsstelle, der die Ehre erteilt wurde, in Gesellschaft der „österreichischen Forschungszentren“ aufgenommen zu werden. Die sog. „Österreichischen Zentren“ werden vom österreichischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung errichtet und gefördert; diese Bezeichnung wird denjenigen Institutionen verliehen, die sich durch langjährige Forschungen um einen bedeutenden Fortschritt im Bereich der „österreichischen Schwerpunkte“ verdient gemacht haben und die durch Popularisierungsaktivitäten das Renommee der österreichischen Kultur und Wissenschaft langjährig unterstützt haben. Die Leiterin des Österreich Zentrum ist Frau Prof. Ingeborg Fiala-Fürst.

Nähere Informationen über das Österreich Zentrum finden Sie hier: http://www.oezentrum.cz/

Tschechische Rezeption von Urzidil

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Ingeborg Fiala-Fürst erinnert im heutigen deutsch-tschechischen Echo an die verspätete Rezeption des Werkes von Johannes Urzidil (1896–1970) in Tschechien und widmet sich David Jařabs Inszenierung der Erzählung Letztes Läuten auf der „Neuen Szene“ des Prager Nationaltheaters.

Der Artikel ist hier zu lesen.