Judaica Olomucensia

Die Zeitschrift Judaica Olomucensia gibt das Kurt und Ursula Schubert Zentrum für Jüdische Studien an der Palacký Universität in Olmütz heraus. Sie erscheint zweimal jährlich in elektronischer Form. Ihre Aufgabe ist, die Forschungsergebnisse primär im Bereich der Geschichte und Kultur der mährischen Juden, aber auch im allgemeinen Bereich der jüdischen und israelischen Studien von sowohl anerkannten als auch beginnenden Wissenschaftlern zu präsentieren.

Weitere Informationen, Anweisungen und Webseiten finden Sie hier.

Franz Spunda im Kontext

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Lukáš Motyčka (Hg.): Franz Spunda im Kontext. Sammelband zur internationalen Konferenz, veranstaltet am 3.-4. Oktober 2014 in Olmütz. Univerzita Palackého v Olomouci, Olomouc 2015. (Beiträge zur deutschmährischen Literatur 29)

Der Sammelband bringt 7 wissenschaftliche Beiträge zum Werk und Leben des Olmützer Schriftstellers Franz Spunda. Neben dem wissenschaftlichen Teil beinhaltet der Band zwei Grussworte und im Nahang findet sich das Interview mit dem ältesten Sohn des Schriftstellers, Dr. Christoph Spunda, ein Bericht über die Erforschung des Nachlasses und eine Auswahlbibliographie.

Lesen Sie die deutschmährischen Autoren in tschechischer Übersetzung

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Im Juni 2015 hat die Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur zwei Übersetzungen der deutschmährischen Autoren publiziert. In der Reihe Poetica Moraviae ist die Sammlung von Kurzerzählungen „Z tichých uliček a o malých lidech“ (Aus stillen Gassen und von kleinen Leiten, Leipzig 1902) des Brünner Autors Eugen Schick (übersetzt von Ctirad Sedlák und Lukáš Motyčka) und die Sammlung von phantastisch-grotesken Erzählungen „Půlnoční povídky. Podivuhodné příběhy“ (Geschichten um Mitternacht, Wien/Leipzig 1923) des Iglauer Schriftstellers Karl Hans Strobl (übersetzt von Anna Mácová, Věra Tichá, Alžběta Peštová, Lenka Schindlerová, Lukáš Motyčka, Vendula Kovářová).

Sabine Voda Eschgfäller: Antroposofové na Moravě (a v Čechách) 1911-1990

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Sabine Voda Eschgfäller: Antroposové na Moravě (i v Čechách) 1911-1990. Univerzita Palackého v Olomouci, Olomouc 2014. (Beiträge zur deutschmährischen Literatur 28)

Das Buch bietet eine Sammlung von Interviews mit Kindern der ersten und zweiten Anthroposophengeneration in Böhmen und Mähren. In den Gesprächen wird versucht, die Entwicklung der Organisation in und außerhalb der Metropole nachzuzeichnen, vor allem auch hinsichtlich der Brüche, welche durch Ersten und Zweiten Weltkrieg, Nationalsozialismus und Kommunismus, verursacht worden sind. Die Gespräche machen deutlich, wie die Arbeit im Untergrund funktionieren und die Bewegung bis zum heutigen Tag überdauern konnte.
Die Interviews sind auf Tschechisch widergegeben, die Einleitung liegt zweisprachig vor. Ergänzt wird der Band durch bisher unveröffentlichtes Bild- und Textmaterial.

„Milá Pampeliško“ – „Lieber Hugo“. Die Korrespondenz zwischen Hugo (sowie Bibi) Haas und Friedrich Torberg / Korespondence mezi Hugo Haasem (jeho ženou Bibi Haasovou) a Friedrichem Torbergem. Hg. von Katja Kernjak. Univerzita Palackého v Olomouci, Olomouc 2014. (Poetica Moraviae 8)

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Das vorliegende zweisprachige Buch präsentiert die Korrespondenz zwischen dem tschechischen Schauspieler Hugo Haas und seiner Frau Bibi auf der einen Seite und dem österreichischen Schriftsteller Friedrich Torberg auf der anderen Seite. Diese Korrespondenz wurde überwiegend in tschechischer und deutscher Sprache geführt. Um sie auch den jeweils nur einsprachigen Leserinnen und Lesern zugänglich zu machen, wurde sie für die Herausgabe in beide Sprachen übersetzt. Den zweiten Teil der Publikation stellt der Kommentarteil dar, in dem die in den Briefen angesprochenen Personen bzw. Themen kurz vorgestellt / erläutert werden. Auch dieser Teil ist in beiden Sprachen gehalten.

Einladung zum Vortrag über die Tagebücher Otto Wolfs

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Wir heißen Sie herzlich willkommen zum Vortrag von Prof. Ludvík Václavek über die Tagebücher Otto Wolfs. Der Vortrag findet am 26. März 2015 in der Wissenschaftsbibliothek (Vědecká knihovna) in Olmütz.

Hier die Einladung.

Radiofeature über Rudolf Rittner

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Hören Sie das Radiofeature über den aus Weißbach (in der Nähe von Jauernig) gebürtigen deutschsprachigen Schauspieler und Dramatiker Rudolf Rittner (1869-1943). Das Feature wurde von Jaroslav Rudiš und Martin Becker vorbereitet, beteiligt an dem Feature war auch Jana Tunková, das Mitglied der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur, die über Rittner ihre Dissertation schreibt.

Hier kann man sich das Feature anhören:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/hoerspiel/feature/stillstand-feature100.html

 

 

Bücherschenkung – komplettes Werk Richard von Schaukals

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Die Arbeitsstelle für deuschmährische Literatur erhielt eine sehr wertvolle Bücherschenkung. Frau Dr. Beket Bukovinski verschenkte an die Arbeitsstelle das fast komplette publizierte Werk des Schriftstellers Richard von Schaukal, der in Brünn geboren wurde. Die Bücher stammen aus der Privatsammlung ihres Vaters, des Malers Theodor Herzmanski, der Schaukals enger Freund war. Diese Schenkung hat in bedeutendem Maß den Bestand der Arbeitsstelle-Bibliothek erweitert, die Bücher wurden katalogisiert und eingescannt. Wir danken sehr für diese Schenkung.

Die Publikation Heimat als Chance und Herausforderung: Repräsentationen der verlorenen Heimat

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Im deutschen Verlag Frank & Timme ist unlängst der Sammelband mit Beiträgen aus der Konferenz Repräsentationen der verlorenen Heimat in der deutschsprachigen Literatur Böhmens, Mährens und Schlesiens, veranstaltet an der Universität des Baskenlandes in Vittoria-Gasteiz (27.-29. Juni 2013). Im erwähnten Band finden Sie u.a. den Beitrag des ausführenden LEiters der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur, Lukáš Motyčka.

Näheres hier

Inhalt des Bandes

Bücherspende aus dem Nachlass von Diether Krywalski

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Am 21. Dezember 2013 verstarb der langjährige Mitarbeiter der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur, Herr Diether Krywalski, der sich mit der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters und der  Regionalkultur aus Böhmen und Mähren beschäftigte. Diether Krywalski war regelmäßiger Gast in Olmütz, hielt Vorträge und veranstaltete Seminare, publizierte zusammen mit den Mitarbeitern der Arbeitsstelle a unterstützte sie. In seinem Testament vermachte er dem Lehrstuhl für Germanistik der Philosophischen Fakultät der Palacky-Universität in Olmütz und der Arbeitsstelle seine umfangreiche Bibliothek. Ein Teil der Bibliothek ergänzte den Bestand der Arbeitsstelle-Bibliothek. Die Bücher wurden katalogisiert und mi einem Schild markiert und sind nun ausleihbar.